Naumachie
Als Naumachie bzw. Naumachia wurden in der Antike sowohl nachgestellte Seeschlachten als auch die Anlagen, in denen diese Schauspiele stattfanden, bezeichnet. Die dort teilnehmenden Naumachiarier waren Kämpfer, Gefangene oder Verbrecher.
Die erste Naumachie wurde 46 v. Chr. von Gaius Iulius Caesar veranstaltet, der eigens zu diesem Zweck einen künstlichen See auf dem Marsfeld anlegen ließ. Bei diesem Spektakel wurde eine Schlacht zwischen phönizischen und ägyptischen Schiffen dargestellt. An diesem Gefecht sollen viertausend Ruderer und zweitausend Decksoldaten teilgenommen haben, so dass nach Schätzungen insgesamt 22 Schiffe beteiligt waren.